Bürgermeisterkandidatin Ingeborg Bamberg beim Gewerbeverein Neulußheim

Am Donnerstag (15.02.2024) hatte der Gewerbeverein Neulußheim die Kandidatin Ingeborg Bamberg zu Gast.

Im Cavallino nutzte die Kandidatin die Möglichkeit, sich den Vereinsmitgliedern vorzustellen und für sich zu werben.  „Ich bin neugierig und gehe gerne den Dingen auf den Grund“, beschreibt sie eine ihrer Charaktereigenschaften. 30 Jahre lebt sie in Neulußheim, als Bankbetriebswirtin, die für die VR-Bank sich um Kreditvergaben kümmert, kennt sie die Sorgen und Nöte der Gewerbetreibenden.

Foto: Michael Baudermann

Mehrmals betont sie ihre betriebswirtschaftliche Expertise und ihr Talent fürs Organisieren, die sie für das oberste Amt im Rathaus qualifizieren. Dies hat sie als Elternbeiratsvorsitzende, als langjährige Gemeinderätin und Gründerin von „Wir für Neulußheim“ und in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für die evangelische Kirche schon unter Beweis gestellt. Das Thema Umweltschutz und Klimawandel sind ihr ein besonderes Anliegen, so ist sie auch kaufmännische Geschäftsführerin der Bürgersolaranlagengesellschaft. Auch im Heimatverein und der Bürgerhilfe ist sie dabei und kümmert sich u.a. um die Pressearbeit. Ein partnerschaftliches Verhältnis und eine gute Kommunikation zwischen Gewerbe und Bürgermeisteramt liegen ihr am Herzen.

Nach ihren politischen Schwerpunkten gefragt, priorisiert Ingeborg Bamberg den kaufmännischen Aspekt: „Ziel ist ein ordentlicher Haushalt.“ Durch Begrünung und kleinere Maßnahmen soll dem Klimawandel begegnet werden. Die Kinderbetreuung soll präziser anhand der Geburtenentwicklung geplant werden, Projekte wie das Tagesmütternetzwerk sollen durch die Gemeinde gefördert werden. Bezahlbaren Wohnraum möchte sie durch die Gründung einer Baugenossenschaft schaffen. Und sie möchte technische Expertise personell ins Rathaus holen. Für Bauausschreibungen soll es einen Mailverteiler geben, dem sich die lokalen Gewerke anschließen können.

Jürgen Butz und André Kühne forderten mehr Wertschätzung für ehrenamtliche Tätigkeiten. Für Selbstständige sei es nicht einfach, für einen Feuerwehreinsatz den eigenen Betrieb fünf Stunden zu verlassen und dann dafür mit einer geringen Aufwandsentschädigung abgespeist zu werden. „Und warum kann man diesen Ehrenamtlichen nicht zum Beispiel freien Eintritt in den Blausee gewähren, nur als Zeichen der Wertschätzung?“ Das sieht Ingeborg Bachmann genauso und sagt zu, sich fürs Ehrenamt einzusetzen. Zudem möchte sie die Kommunikation und Bürgerbeteiligung bei Entscheidungsfindungen verbessern.

Am 20. Februar um 19:30 Uhr stellt sich dann Kandidatin Karin Schroff im Cavallino den Fragen des Gewerbevereins. 

Bild/Text: Michael Baudermann